Bei DIGNITY gibt es ein Wiederhören mit dem ehemaligen Edenbridge-Keyboarder Frank Pitters, dessen Ausstiegsgründe sicherlich musikalisch begründet waren, denn mit seiner neuen Truppe geht es stilistisch weitgehend in eine andere Richtung, und diese heißt melodischer Hardrock der alten schwedischen Schule. Passend hierzu hat man mit Jake E. einen Sänger aus dem Land der Elche und dort auch den Mix vorgenommen. Klar, dass beim Debüt der Österreicher die Keyboards eine tragende Rolle spielen, ansonsten dürften die Einflüsse mehr oder weniger bei TNT, Madison oder auch Malmsteen liegen - skandinavisch also. Der Haken ist nur, dass das Songmaterial im Vergleich mit diesen Truppen nicht ganz mithalten kann, sondern eher durchschnittlich ausfällt und keinen Suchtfaktor besitzt. Da passt das unnötige abschließende Chris-de-Burgh-Cover ´Don´t Pay The Ferryman´ ins Gesamtbild.
Wolfram Küper 6,5
Wolfram Küper 6,5
